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News

Beratungscafé

Unsere Beraterinnen sind Ewa Januchowski und Claudia Beden.

 

Ziel des Projektes ist es, ein Netz aus Beratung, Hilfe, Unterstützung im Schulleben und Zukunftsplanung für junge Mädchen zu etablieren.

Frau Ewa Januchowski, ...

Diplompädagogin, deren Heimatland Polen ist, leitet dieses Projekt seit Beginn am 01. Dezember 1999.
Seit 2001 wird dieses Projekt zu 80% aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und zu 20% aus privaten Spenden finanziert.

Vormittags ist Frau Januchowski für alle Schülerinnen in der Realschule im „Beratungscafé“ anzutreffen, nachmittags bietet sie Ihre Hilfe in der ev. Gemeinde Brüser Berg an. Daneben leitet sie einige Angebote in der offenen Tür der Stadt Bonn. Somit will das Projekt nicht nur die Schülerinnen der Realschule Hardtberg, sondern auch die Mädchen im Stadtteil Bonn-Hardtberg erreichen. Daher auch der etwas längere Name des Projektes mit den Schlagwörtern „Stadtteilorientiert“ und „Interkulturell“.

Das Projekt richtet sich besonders an Mädchen mit Migrations-Hintergrund und Mädchen aus Aussiedlerfamilien, um sie in ihren neuen Lebenssituationen zu unterstützen. Dadurch, dass Frau Januchowski selbst einen solchen Lebensweg gegangen ist, kann sie sich gut in die jetzige Situation solcher Mädchen hineinversetzen und so ihre Ängste und Probleme besser verstehen sowie bei der Aufarbeitung ihrer spezifischen Lebenssituation behilflich sein.

Alle Schülerinnen der Klassen 5 bis 10 an der Realschule Hardtberg haben die Möglichkeit, zu ihr zu kommen und über ihre Probleme, Fragen und Unsicherheiten zu reden. Aber auch Schüler, die Probleme haben, werden von der Beratung und Hilfe nicht ausgeschlossen. Dabei wird den Ratsuchenden von ihrer Seite eine entspannte und angenehme Atmosphäre geboten, in der das sehr weit reichende Spektrum an Problemen und Fragen besprochen werden kann. Selbstverständlich besteht dabei absolute Vertraulichkeit und Verschwiegenheit, so dass sich alle sicher fühlen können, was wiederum sehr förderlich bei der Besprechung und Lösung ihrer Probleme ist. Dies wird besonders durch die Beratung in den speziellen Zimmern in der Schule und im ev. Gemeindezentrum ermöglicht.

Bei den Schülerinnen der Klassen 9 und 10 besteht das zusätzliche Angebot der Beratung und Planung ihres zukünftigen Berufslebens. Ziel ist es hierbei, den Mädchen Vorschläge und Hilfe bei der Lebensplanung und der Berufswahlorientierung zu geben. Dazu gehört die Hilfestellung bei der Praktikumssuche, Ausbildungsplatzsuche, Schulwechsel sowie Besuche während des Praktikums.

Besonderer Wert wird auch auf den Besuch verschiedener Informationsveranstaltungen mit den interessierten Mädchen gelegt, welche einmal jährlich stattfinden. Unter anderem sind dies: die Ausbildungsplatz-Börse, der GIRL’S DAY sowie der Mädchentag der Bundesagentur für Arbeit.

Zum Projekt gehören ebenso Lehrergespräche wie auch Gespräche mit den Eltern, welche entweder in der Schule, im Gemeindezentrum, oder aber – wie es schon oft vorgekommen ist – bei den Mädchen zuhause stattfinden. Ebenfalls gehört seit Beginn des Projekts die Kooperation mit verschieden Institutionen zu der Arbeit: Unter anderem sind dies: „Pro Familia“, „Frau und Beruf“ oder verschiedene andere Beratungsstellen.

Ein weiterer Punkt im Programm zur Lebensplanung ist die Präventionsarbeit. Dabei wird versucht in Gesprächen mit den Mädchen die für dieses Alter wichtigen Themen wie Rauchen, Alkohol und Drogen anzusprechen und sie über die Probleme und Risiken zu informieren und frühzeitig zu schützen. Auch das Thema Ernährung spielt in den letzten Jahren eine immer wichtigere Rolle bei diesen Gesprächen, da es immer mehr Mädchen mit unterschiedlichen Formen von Essstörungen gibt. Zu allen diesen Problembereichen liegen auch verschiedene Informationsbroschüren im Beratungscafé aus.

Die Arbeit im Gemeindezentrum bzw. Jugendzentrum am Nachmittag beinhaltet neben den Beratungsgesprächen auch verschiedene Freizeitangebote, wie zum Beispiel: kreative Angebote, Tanzen, Kochen und seit neustem auch eine Hausaufgabenhilfe. Diese Angebote sind selbstverständlich alle kostenlos. Alle Aktionen sind zumeist sehr spontan initiiert und es besteht kein Anmeldezwang. Sie stehen für alle offen und sind ungezwungen. Dabei wird den Mädchen der Handlungsrahmen geboten, um unter pädagogischer Begleitung in Eigeninitiative Wünsche und Ideen umzusetzen. Es entwickeln sich Interessengruppen in verschiedensten Bereichen, die zum Erlangen unterschiedlichster Kompetenzen führen.

Als neue Facette dieses Projektes startete im letzten Schuljahr die Kooperation mit der Polizei der Stadt Bonn in Person von Herrn Leppig, mit dem in den Klassen 5 bis 9 das Thema „Mobbing und Gewaltprävention“ behandelt wurde. Ziel dieser Aktion ist es, in den Klassen viele Schülerinnen und Schüler zu finden, welche bereit sind, sich zu so genannten „Buddys“ ausbilden zu lassen, um Mobbing in den Klassen zu verhindern. Seit Herbst 2006 findet ein zweiter Teil der Aktion in Form von gemeinsamen Treffen statt, bei dem die interessierten und engagierten Schüler/innen ausgebildet werden.

Es besteht natürlich die Möglichkeit der tel. Kontaktaufnahme mit Frau Ewa Januchowski über die Realschule Hardtberg: Mädchenarbeit“ als Beitrag zu einer geschlechterbewussten Lebensplanung und Berufswahlorientierung


Tel.: 0228 / 777339

jeden Tag von 11:30 bis 15:30 Uhr

 

 


Hallo, ich bin Claudia Beden...

und seit 1997 Lehrerin an dieser Schule mit den Fächern Englisch und evangelische Religionslehre.
Seit 2003 bin ich auch Beratungslehrerin. Gemeinsam mit Frau Januchowski versuche ich Schülern und Schülerinnen, aber auch Eltern und Lehrern bei Problemen zu helfen.

 Wann helfen wir ?

Bei Problemen Ängsten und Konflikten

 - in der Familie

 - in der Schule

 - mit Mitschülern

 - mit Freunden


Wir können:

 - zuhören

 - reden

 - helfen

 - schweigen
 - beraten

 - handeln

 - vermitteln

 

Wir können gemeinsam nach Gründen und Lösungsmöglichkeiten suchen. Manchmal hilft es schon, wenn man sich aussprechen kann.
Außerdem arbeiten wir mit vielen Beratungsstellen in Bonn zusammen, so dass wir euch Adressen und Telefonnummern geben können, die zusätzlich weiterhelfen.

Natürlich sind wir zum Schweigen verpflichtet.
Für Gespräche mit uns kannst du vom Unterricht befreit werden.

Sprechzeiten hängen am Beratungscafé aus und selbstverständlich kannst du jede Pause kommen.


C. Beden