
In der Zeit vom 11.-29.2.2008 begaben sich 84 Schüler der Klassen 9 a/b/c ins dreiwöchige Betriebspraktikum.
Sie sollten in dieser Zeit erste längerfristige Erfahrungen zum Thema Arbeitswelt sammeln.
Es zeigte sich wieder erneut, wie entscheidend die Wahl des richtigen Praktikumsplatzes ist. Stimmt die Branche ? Werden die Erwartungen des Schülers erfüllt ? Hat man dort wirklich Zeit für den Praktikanten ?
Ein Schülerresumee, wie: „Das möchte ich die nächsten 40 Jahre aber nicht machen,“ ist einfach zu schade.

Erstmalig wird die RSH auch eine interne Auswertung anlegen, um aus den gemachten Erfahrungen vor Ort zukünftig Empehlungen bzgl. der Betriebe auszusprechen.

Viele Arbeitgeber sehen den Praktikanten auch unter dem Aspekt eines potentiellen zukünftigen Mitarbeiters. Die Gelegenheit einen jungen Menschen am Arbeitsplatz einmal „live“ zu erleben ist häufig aussagekräftiger als das Sichten unzähliger Bewerbungen.
Hier winkt im Falle gegenseitiger „Sympathie“ immer häufiger eine große Chance in Richtung Ausbildungsplatz.
Auch in diesem Jahr wählten die RSH-Schüler wieder die unterschiedlichsten Arbeitsbereiche. So standen für die betreuenden Lehrer abwechslungsreiche Besuche auf dem Programm, z.B. : Automobilbranche, Arztpraxen, Druckerei, Malerbetrieb, Hotel und Tourismusbranche, Reiterhof, Presse- und Werbeagentur, Kindertagesstätte, Theater ...
Die Lehrer durften sich bei ihren Besuchen über ein positives Feedback seitens der Betriebe freuen. Unsere Schüler fielen durch Freundlichkeit, Engagement, Zuverlässigkeit und Kreativität auf. Auch gute Deutsch- und Computerkenntnisse wurden lobend erwähnt. Viele Chefs würden solch Klientel gerne wieder nehmen.
Angehenden Praktikanten sei nochmal ans Herz gelegt, sich früh genug um einen interessanten Platz zu bemühen. Dabei können die IHK (!), private Beziehungen, der Blick ins Branchenbuch, aber auch die Erfahrungen von Mitschülern und Lehrern helfen.
Das alte Motto „Augen auf bei der Berufswahl“ gilt eben auch fürs Praktikum.