
Nach der Schule für den Führerschein lernen
In der Mofa-AG der Realschule Hardtberg bereiten sich Jugendliche auf den Straßenverkehr vor.
Ein rotes Mofa stand rund zehn Jahre lang im Keller der Hardtberger Realschule. Nun wurde es vom Förderverein der Realschule gefunden, in die Werkstatt und wieder zum Laufen gebracht.
Ein guter Anlass, um zum zweiten Mal eine Mofa-AG in der Realschule ins Leben zu rufen. Die Schüler im Alter von 14 bis 16 Jahre können sich für die Arbeitsgemeinschaft anmelden und innerhalb eines Schuljahres die Theorie und Praxis des Mofa-Fahrens erlernen. Die Prüfung kann anschließend beim TÜV abgelegt werden. Und voilà: Stolz präsentiert Sebastian Hegger, 15 Jahre alt, nun seinen Mofaführerschein. Und das nach nur einem halben Jahr in der Mofa-AG, die von Lehrer Wolfgang Butherus geleitet wird. Zwölf Schüler, darunter drei Mädchen, üben mit Butherus alle 14 Tage in der Schule für die Prüfung.
Die Theoriefragen werden über einen Video-Projektor an die Wand geworfen und so mit dem AG-Leiter gemeinsam geübt. Jennifer Gerlitz (14) spart auch schon für ein eigenes Mofa und meint: „Es macht einfach super viel Spaß zu fahren.“ Kevin Gorzka (15) ist auch begeistert, bevorzugt aber den Roller.
Die Investition des Fördervereins hat sich also gelohnt. Doch nicht nur für die Mofa-AG engagiert sich dieser, sondern auch für die Kunst- und Tanz-AG wurden Alubilder und Wickelröcke angeschafft.