Kopfbild
  • Startseite
  • Sitemap
  • Impressum

Realschule Hardtberg Logo

Realschule Hardtberg

  • Schule
  • Förderverein
  • Angebote
  • Individuelle Förderung
  • Schulgesundheit
  • Beratungsteam
  • Schule & Kultur
  • Formulare
  • Kalender
  • Links
  • Archiv

News

Soziales Training

Seit dem Schuljahr 1999/2000 ist das Soziale Training an unserer Realschule als freiwillige Arbeitsgemeinschaft für die Klassen 8 eingeführt.

 

Im Laufe eines Schulhalbjahres arbeiten vier als soziale Trainer ausgebildete Lehrer zusammen mit einer Gruppe von bis zu 15 SuS. In der Regel werden zwei Arbeitsgemeinschaften pro Halbjahr angeboten.

 

Die Schülergruppe ist bewusst heterogen aus Jugendlichen mit unterschiedlich ausgeprägter Sozialkompetenz zusammengesetzt. So können die Stärkeren den Schwächeren helfen.

 

Gearbeitet wird klassenübergreifend, da sich die Achtklässler so besser kennen lernen und ihre im Klassenverband oft festgefahrenen Rollen leichter ablegen. Die Jahrgangsstufe 8 ist bewusst ausgewählt worden, da diese sich erfahrungsgemäß als besonders erreichbar erwiesen haben.

 

Themenkomplexe

- „Verführungssituationen in sozialen Beziehungen" - Wie verhalte ich mich, wenn mich jemand zu Regelverstößen verführen will?
- „Zivilcourage" - Sich für andere einsetzen - wie mache ich es?
- Nicht wegschauen - Selbst Hilfe anbieten / Hilfe holen
- das „Verhalten in Bewerbungsgesprächen" - Wie bereite ich mich auf das Schülerpraktikum, die Berufswahl und die Bewerbung vor?

 

Nicht nur das Wissen um diese Themen, auch Methoden des kooperativen Lernens stehen im Vordergrund: Denken - Austauschen - Vorstellen. Die SuS lernen, gemeinsam Aufgaben zu bewältigen. Es werden soziale Kompetenzen (Team-, Konflikt- und Kommunikationsfähigkeit etc.) erworben, die für das ganze Leben bedeutsam sind (Fit fürs Leben).

 

Nach dem Kennen lernen und Festlegen der Regeln und Verhaltensweisen wird eine „Bewusstseinssitzung" (1) abgehalten: Die Teilnehmer sitzen im Kreis - Blickkontakt zwischen allen ist ein wichtiges Element des Trainings - und diskutieren das anstehende Problem. Die Meinung eines jeden ist gefragt und wird auch erfragt.

 

Der zweite Schritt ist eine Sitzung zur Wissensvermittlung (2): Aufbauend auf der persönlichen Ebene der SuS wird das Thema systematisch erarbeitet.

 

Beim dritten Treffen, Lösungssitzung (3), werden Strategien zur Bewältigung der jeweiligen Problemsituation gesucht.

 

In der vierten Sitzung finden Rollenspiele (4) statt, in denen das Verhalten der SuS mit Hilfe von Videoaufzeichnungen analysiert, erprobt und reflektiert wird.

 

Die Arbeit in den Kleingruppen des Sozialen Trainings stärkt die SuS individuell in der Persönlichkeitsentwicklung. Dabei werden die verbale Kompetenz sowie das Selbstwertgefühl und der Umgang mit Empathien durch die Methodik der persönlichen Ansprache und der Einforderung einer Stellungnahme zu spezifischen Themen geschult.
Die Evaluation wird durch regelmäßige Befragungen der SuS zum Ende jeder Sitzung in Form eines „Blitzlichtes" gewährleistet.

 

Den Abschluss des Trainingsprogramms bildet ein umfangreiches Gespräch in der Gruppe bezüglich des Erlernten. In Nachgesprächen tauschen sich die beteiligten Lehrer untereinander aus. Zwei Mal im Schuljahr finden zusätzlich Feedbacktreffen zwischen den Trainern statt. Zielvereinbarungen und Konzepte werden geprüft und gegebenenfalls überarbeitet.